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Akupunktur:

Akupunktur ist eine seit √ľber 2000 Jahren praktizierte, sehr wirkungsvolle, schmerzarme und weitgehend nebenwirkungsfreie Form der Schmerztherapie. Die √§lteste bekannte schriftliche Erw√§hnung der Akupunktur stammt aus dem zweiten Jahrhundert vor Christus.

Akupunktur – Theorie:

In der Akupunktur werden rund 400 Akupunkturpunkte benutzt, die auf den so genannten Meridianen liegen. Zur Vereinfachung wurde das heute g√§ngige Modell von zw√∂lf Hauptmeridianen, die jeweils spiegelbildlich auf beiden K√∂rperseiten paarig angelegt sind, eingef√ľhrt. Acht Extrameridiane und eine Reihe von sogenannten Extrapunkten erg√§nzen dieses Modell. Nach dem Modell der traditionellen chinesischen Medizin wird durch das Einstechen der Nadeln eine St√∂rung im Fluss des Qi (Lebensenergie) behoben. Ein gest√∂rter Energiefluss wird f√ľr Erkrankungen verantwortlich gemacht.

Akupunktur – Wirkprinzip:

Aus der Sicht der Naturwissenschaft beruht das Wirkungsprinzip der Akupunktur auf der Reizung bestimmter K√∂rperpunkte, wodurch m√∂glicherweise Einfluss auf die Regulation des K√∂rpers genommen wird. Einige Studien kommen zu dem Ergebnis, dass durch periphere Stimulation bestimmter Akupunkturpunkte vermehrt Endorphine im Bereich des Mittelhirns ausgesch√ľttet werden. Heutzutage geht man davon aus, dass das Molek√ľl Adenosin f√ľr die Wirkung der Akupunkturnadeln eine wichtige Rolle spielt.

Bei chronischen R√ľcken- oder Knieschmerzen und bei Migr√§ne ist die Wirksamkeit von Akupunktur deutlich h√∂her als die einer konventionellen westlichen Therapie. Dieses wurde in der GERAC-Studie (German Acupuncture Trials, 2002‚Äď2007) eindrucksvoll belegt.

Akupunktur ‚Äď Anwendung:

Eine Akupunktursitzung dauert etwa 20 bis 30 Minuten. Dabei wird der Patient ruhig und entspannt gelagert, typischerweise liegt er oder sitzt bequem. Akupunkturnadeln sind sehr d√ľnn und nur etwa 0,15 bis 0,3 mm dick. W√§hrend einer Sitzung werden so wenige Punkte wie m√∂glich gestochen. Manche Autoren geben eine Maximalzahl von 16 Nadeln an, die aber in Einzelf√§llen √ľberstiegen werden kann. Insgesamt werden 10 bis 15 Sitzungen etwa zweimal pro Woche durchgef√ľhrt¬† wird. Die Wirkung setzt h√§ufig fr√ľhestens nach der sechsten Behandlung ein, oft aber auch noch im Rahmen der Nachheilung wesentlich sp√§ter (bis zu 3 Monaten nach der letzten Behandlung).

Akupunktur hilft bei:

Wie  viele  Patientenbeispiele zeigen, erreicht man mit der Akupunktur häufig eine schnelle und anhaltende Besserung oder Ausheilung der Beschwerden bei:

  • Chronischen Schmerzen
  • Muskuloskeletalen Erkrankungen
  • Erkrankungen des Atmungssystems
  • Gastrointestinale St√∂rungen
  • Schlafst√∂rungen
  • Bronchialasthma
  • Neurologische St√∂rungen
  • Augenerkrankungen
  • Akupunktur bei Schwangerschaft

Akupunktur ‚Äď Erstattung durch Krankenkassen:¬†

Akupunktur gegen R√ľcken- und Knieschmerzen wird seit einigen Jahren auch von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt, bei den √ľbrigen Erkrankungen ist sie eine Selbstzahlerleistung. Die Kosten werden von den privaten Krankenkassen in der Regel vollst√§ndig √ľbernommen. Die Abrechnung erfolgt privat√§rztlich nach der GO√Ą (Geb√ľhrenordnung f√ľr √Ąrzte).

Dr. Tenge ist seit 1998 aktives Mitglied der Forschungsgruppe Akupunktur.

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